Heute gleich drei Songs.
Und wenn du magst, dann hör sie bitte genau so: am Stück. Mit Kopfhörern. Mit geschlossenen Augen. Und mit ein bisschen Zeit.
Für mich funktioniert dieser Teil des Resurrection-Soundtracks nur als Reise. Diese wunderbaren Dissonanzen. Die schwebenden Flächen. Die kleinen, fast versteckten Layer. Das Piano. Dieses leise Zirpen der Sounds. Und dann dieser Raum, der sich öffnet – langsam, vorsichtig, wie ein Ort, den man nicht stören will.
Was ich daran so liebe, sind diese Fenster. Kleine, helle Momente mitten in diesen undurchsichtigen Wolken. Nichts ist klar, nichts eindeutig – und genau darin liegt etwas unglaublich Schönes. ;-)
Besonders in der Mitte, bei Sullen Passage, passiert etwas mit mir. Da kommen mir fast jedes Mal die Tränen. Es fühlt sich ganz warm an – an wie ein Blick durch ein Wurmloch: in ein anderes Universum, ein anderes Ich, eine andere Zeit. Und irgendwo dort drin liegt sie – diese eine Möglichkeit. Diese kleine Chance auf ein Happy End. Nicht laut. Nicht sicher.
Dieser Soundtrack macht mich glücklich. Nicht auf die leichte Art. Sondern auf diese ruhige, tiefe Weise, bei der man für einen Moment vergisst, wo man gerade ist.
Vielleicht bleibt davon etwas hängen. Vielleicht auch nicht. Beides ist vollkommen okay.
Ich wollte ihn dir einfach zeigen.